WOOOD
Pepper Sofamodul aus gewebtem Stoff
Farben: Sand
€ 1.499,00
Wenige Stück vorrätig
Ein Modulsofa passt sich deinem Wohnraum an und nicht umgekehrt. Statt eines starren Polstermöbels wählst du Einzelelemente wie Mittelteile, Eckblöcke, Chaiselongues oder Hocker, die sich passgenau verbinden und bei Bedarf jederzeit umstellen lassen. Ob du eine kompakte Zweisitzer-Kombination für kleine Nischen suchst, eine großzügige U-Form für die ganze Familie planst oder ein einzelnes Element als freistehenden Ruhesessel nutzen möchtest: Modulare Systeme bieten dir langfristige Flexibilität für wechselnde Grundrisse und Wohnsituationen.
WOOOD
Pepper Sofamodul aus gewebtem Stoff
Farben: Sand
€ 1.499,00
Wenige Stück vorrätig
WOOOD
Pepper Sofamodul Melange-Stoff Sand
Farben: Sand
€ 529,00UVP € 699,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 529,00
Sofort lieferbar
Venture Home
Zero Sofa-Modul mit abnehmbarem Bezug und Holzbeinen, Beige
Farben: Beige, Natur
ab € 381,00
Sofort lieferbar
Venture Home
Mika Sofa-Modul mit runden Polsterrollen für modulare Couch
Farben: Beige, Schwarz
ab € 365,00
Sofort lieferbar
VIND Collection
Mavi Sofa-Modul für modulares Sofa, Beige mit tiefem Sitz
Farben: Beige, Schwarz
ab € 417,00
Sofort lieferbar
Venture Home
Salerno Sofa-Mittelmodul, 87 cm breit, Bezug abnehmbar
Farben: Beige
€ 410,00
Sofort lieferbar
Kurz gesagt
Ein Modulsofa besteht aus eigenständigen Polsterelementen, die über integrierte Beschläge werkzeuglos oder mit wenigen Handgriffen zu einer individuellen Couch verbunden werden. Die Auswahl richtet sich nach dem verfügbaren Stellmaß, der bevorzugten Sitztiefe für aufrechtes Sitzen oder tiefes Liegen sowie der Art der Verbinder. Verdeckte Krokodil- oder Riegelverbinder halten die Blöcke stabil zusammen, erlauben aber auch das spätere Umstellen, Erweitern oder getrennte Aufstellen im Raum.
Im Gegensatz zu einem klassischen Mehrsitzer besteht ein Modulsofa aus mehreren, in sich geschlossenen Polsterblöcken. Jedes Element besitzt einen eigenen Unterbau, eine Polsterung und einen Bezug, der oft rundherum sauber verarbeitet ist. Dadurch lässt sich ein Sofamodul entweder als Teil einer durchgehenden Wohnlandschaft einsetzen oder bei veränderten Wohnverhältnissen als freistehender Solitär nutzen. Typische Grundbausteine sind Mittelelemente ohne Armlehnen, Eckmodule mit zwei geschlossenen Seiten, Endelemente mit linker oder rechter Armlehne, verlängerte Liegeelemente sowie Hocker, die als Fußablage oder zusätzlicher Sitzplatz dienen.
Die Stärke modularer Polstermöbel liegt in ihrer Wandlungsfähigkeit. Verändert sich deine Wohnsituation durch einen Umzug, Renovierungsarbeiten oder geänderte Raumansprüche, musst du kein neues Möbelstück anschaffen. Aus einem L-förmigen Ecksofa kann mit wenigen Handgriffen eine lange geradlinige Reihe oder eine Gruppe aus einem kompakten Zweisitzer und zwei Sesseln entstehen. Wer bei der Ersteinrichtung noch unsicher ist, wie viel Stellfläche im Raum frei bleiben soll, beginnt häufig mit einer Basiskombination und ergänzt weitere Module erst nach einigen Monaten des Einwohnens.
Damit die einzelnen Segmente im Alltag nicht auseinanderdriften, sind sie mit speziellen Kupplungssystemen ausgestattet. Diese Beschläge befinden sich meist unsichtbar unter dem Korpus oder an den unteren Seitenkanten. So bleibt die Optik der Module auch dann erhalten, wenn sie einzeln im Raum stehen. Durch die geschlossene Konstruktion jedes Elements ist das Gesamtgewicht des Sofas auf handliche Einzelteile verteilt, was den Transport durch enge Treppenhäuser oder schmale Türen deutlich erleichtert.
Die Zusammenstellung eines Modulsofas beginnt mit der Auswahl der richtigen Modultypen. Jede Modulart erfüllt eine spezifische Funktion in der Gesamtanordnung:
Durch die Kombination dieser Elemente bestimmst du nicht nur die äußere Form, sondern auch die Nutzungszonen auf deinem Sofa. Wer gern gesellig zusammensitzt, wählt mehrere Sitzelemente mit aufrechterer Lehne. Wer bevorzugt liegt, integriert breite Liegeelemente oder mehrere Hockerblöcke.
Sofamodule unterscheiden sich vor allem in Bauform, Bezug und Nutzung. Wenn du diese drei Punkte im Blick hast, findest du leichter das Modul, das zu deiner Einrichtung passt.
Bauform und Sitzgefühl: Module mit tiefem Sitz, zum Beispiel das Mavi, laden zum Zurücklehnen und Beinehochziehen ein. Modelle mit runden Polsterrollen, etwa das Mika, wirken weich und plastisch und setzen im Raum einen klaren Akzent. Schlichtere Mittelmodule fügen sich ruhiger in eine Reihe ein und passen, wenn das Sofa eher dezent auftreten soll.
Bezug und Material:
Einsatz im Raum: Wenn du viel liest oder gern Filme schaust, sind tiefe, weich gepolsterte Module bequem. Legst du Wert auf pflegeleichte Textilien, etwa mit Kindern oder Haustieren, lohnen sich Modelle mit abnehmbarem Bezug. In hellen, offenen Räumen wirken Module mit Holzbeinen und strukturiertem Stoff besonders stimmig.
So entscheidest du: Klär zuerst, wie du am liebsten sitzt: aufrecht oder lang ausgestreckt. Dann wählst du den Bezug passend zu deinem Alltag und zum Schluss die Form der Polster oder Beine. Da sich Module einzeln kombinieren lassen, kannst du mit einem Stück anfangen und später passende Teile ergänzen. WOOOD, Venture Home und VIND Collection haben jeweils eine eigene Formensprache, die du beim Kombinieren berücksichtigen solltest.
Ein zentrales Qualitäts- und Funktionsmerkmal eines Modulsofas ist das verwendete Verbindungssystem. Die Verbinder müssen stark genug sein, um die Segmente beim Hineinsetzen oder Verschieben zuverlässig zusammenzuhalten, sollten sich aber bei Bedarf ohne Werkzeug lösen lassen. In der Praxis dominieren drei Beschlagarten:
Krokodilverbinder, auch Rasterverbinder genannt, sind gezahnte Metallbeschläge, die unter dem Gestell montiert sind. Beim Zusammenschieben der Module greift eine gezahnte Zunge in eine Aufnahme ein und rastet hörbar ein. Zum Lösen wird das entsprechende Modul leicht angehoben und zur Seite geschoben. Diese Verbinder sind im verriegelten Zustand von außen komplett unsichtbar. Stecklaschen oder U-Profile aus Metall greifen von oben ineinander. Sie bieten eine sehr stabile Führung, erfordern beim Trennen jedoch ein kräftiges, vertikales Anheben des gesamten Polsterelements. Klettverbindungen oder Riemenverschlüsse kommen gelegentlich bei bodennahen, weicheren Loungemodulen zum Einsatz. Sie sind besonders bodenschonend und flexibel, bieten jedoch bei schwereren Belastungen oder glatten Böden weniger festen Halt als Metallbeschläge.
Die Unterkonstruktion besteht bei soliden Modellen meist aus einem tragenden Rahmen aus Massivholz oder formstabilen Holzwerkstoffen. Unter der Schaumstoffpolsterung sorgt in der Regel eine Wellenunterfederung (Nosag-Federn) für dauerhafte Elastizität. Bei der Auswahl ist zu beachten, wie die Füße konstruiert sind: Verdeckte Kunststoffgleiter lassen das Sofa optisch über dem Boden schweben, während sichtbare Holz- oder Metallbeine dem Raum optische Leichtigkeit verleihen. Wichtig ist, dass jedes einzelne Modul über eine ausreichende Anzahl eigener Füße verfügt, um auch freistehend kippsicher zu stehen.
Bequemlichkeit ist subjektiv und hängt maßgeblich von den Körpermaßen und den persönlichen Sitzgewohnheiten ab. Modulsofas decken ein breites Spektrum ab, von aufrechten Sitzgarnituren bis hin zu tiefen Lounge-Landschaften. Um Fehlkäufe zu vermeiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die drei Kernparameter Sitzhöhe, Sitztiefe und Schaumstoffhärte.
Eine Sitzhöhe von etwa 42 bis 45 Zentimetern gilt als angenehme Orientierung für aufrechtes Sitzen, da sie das Aufstehen erleichtert. Niedrigere Lounge-Modelle mit Sitzhöhen um 38 bis 41 Zentimeter laden eher zum Lümmeln und Entspannen ein, erfordern beim Aufstehen jedoch mehr Körpereinsatz. Ähnlich verhält es sich mit der Sitztiefe: Eine Nutztiefe von 55 bis 60 Zentimetern stützt den Rücken, während die Kniekehlen frei bleiben und die Füße den Boden berühren. Tiefe Sitzelemente ab 65 bis über 80 Zentimeter sind für eine liegende Haltung konzipiert; aufrechtes Sitzen ist hier oft nur mit zusätzlichen Rückenkissen im Lendenbereich komfortabel möglich.
Der interne Polsteraufbau entscheidet darüber, wie weich oder fest sich das Sitzen anfühlt. Ein mehrschichtiger Kaltschaumkern, der unten eine höhere Dichte aufweist und nach oben hin weicher wird, bietet punktelastischen Halt und behält über viele Jahre seine Form. Wer ein extrem weiches, einsinkendes Sitzgefühl bevorzugt, wählt Modelle mit einer oberen Schicht aus Schaumstoffflocken oder Daunen. Diese erfordern jedoch regelmäßiges Aufklopfen, da sich die Füllung bei Benutzung verschiebt und Sitzmulden entstehen können. Straff gepolsterte Elemente mit festem Schaumstoffkern bleiben dagegen formstabil und wirken optisch stets aufgeräumt.
Da Modulsofas oft flexibel umgestellt werden und Einzelelemente frei im Raum stehen können, ist eine durchgehende Rundum-Polsterung im identischen Originalstoff unverzichtbar. Manche Hersteller sparen an den Verbindungsseiten und verwenden dort einfaches Spannvlies. Solche Module können später nicht getrennt voneinander aufgestellt werden. Achte daher vor dem Kauf darauf, dass alle Seiten vollständig bezogen sind.
Die Wahl des Obermaterials beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand. Flachgewebe und Melange-Stoffe zeichnen sich durch ein ebenmäßiges Erscheinungsbild aus; durch die Mischung verschiedener Garnfarben fallen leichte Verschmutzungen oder Staubflusen im Alltag weniger schnell ins Auge. Strukturstoffe und Bouclé besitzen eine fühlbare, lebendige Oberfläche mit Schlingen oder Knoten. Sie wirken wohnlich, können jedoch empfindlicher auf scharfe Gegenstände oder die Krallen von Haustieren reagieren, die Fäden aus dem Gewebe ziehen könnten. Samt und Chenille bieten einen samtigen Griff und schimmern je nach Lichteinfall, neigen aber im Lauf der Zeit zu leichten Druckstellen an viel genutzten Stellen (Sitzspiegel), was ein materialspezifisches Merkmal darstellt.
Unabhängig von der Stoffart gibt es keine pauschale Fleckresistenz oder Waschbarkeit nur aufgrund der Faserbezeichnung. Entscheidend ist immer das Pflegeetikett des jeweiligen Herstellers. Manche Modulsofas verfügen über komplett abnehmbare Bezüge, die chemisch gereinigt oder nach Waschanleitung gepflegt werden können. Bei fest bezogenen Modellen erfolgt die Reinigung mit einem geeigneten Polsteraufsatz des Staubsaugers und bei Flecken vorsichtig mit destilliertem Wasser und pH-neutraler Seifenlauge, stets nach Herstellerangabe und ohne starkes Reiben.
Die folgende Tabelle fasst die gängigsten Modulelemente, ihre typischen Konstruktionsmerkmale und die jeweiligen Vor- sowie Nachteile zusammen, um dir die Planung deiner Kombination zu erleichtern:
| Modulart | Typische Merkmale | Vorteile | Mögliche Nachteile |
|---|---|---|---|
| Mittelelement | Ohne Armlehnen, gerade Rückenlehne, beidseitig koppelbar | Flexibel verschiebbar, erweitert die Sitzfläche nahtlos | Bietet keinen seitlichen Halt beim Anlehnen |
| Eckelement | Zwei im 90-Grad-Winkel verlaufende Rückenlehnen | Ermöglicht Ecklösungen, schließt Raumecken gut ab | Sitzfläche in der Diagonale oft nur eingeschränkt als vollwertiger Platz nutzbar |
| Endelement mit Armlehne | Feste Armlehne links oder rechts, einseitig koppelbar | Bietet Armauflage, klassischer optischer Abschluss | Nur an einer bestimmten Seite montierbar, begrenzt spätere Umbauten |
| Chaiselongue / Récamiere | Verlängerte Liegefläche, Rückenlehne im oberen Bereich | Bequemes Hochlegen der Beine ohne separaten Hocker | Hoher Platzbedarf in die Raumtiefe, weniger flexibel beim Umstellen |
| Hocker / Pouf | Ohne Lehnen, allseitig offen, oft mobil | Vielseitig als Tisch, Fußablage oder Sitzplatz nutzbar | Keine Rückenlehne, kann auf glatten Böden leichter wegrutschen |
In vielen Mietwohnungen steht ein Wohnzimmer mit rund 18 bis 22 Quadratmetern Fläche zur Verfügung. Hier zieht man möglicherweise in einigen Jahren wieder um, weshalb starre Eckgarnituren ein Fehlkaufrisiko darstellen: Passt die feste Ottomane in der nächsten Wohnung links statt rechts nicht mehr ans Fenster, muss oft ein Neukauf her. Ein modulares System löst dieses Problem von vornherein.
Für ein solches Zimmer bietet sich eine Kombination aus drei Elementen an: ein Endelement mit linker Armlehne (ca. 100 cm Breite), ein Mittelelement (ca. 80 cm Breite) und ein flexibler Hocker (ca. 80 × 80 cm). Im Alltag wird der Hocker vor das Mittelelement geschoben, wodurch eine gemütliche Liegefläche für Fernsehabende entsteht. Kommen Gäste zu Besuch, wandert der Hocker an die gegenüberliegende Seite eines niedrigen Tisches und dient als eigenständiger Sitzplatz. Steht später ein Umzug in ein größeres Wohnzimmer an, kann das Set um ein weiteres Eck- und Mittelelement zu einer echten Eckcouch erweitert werden. Wer seinen Wohnbereich aufeinander abstimmen möchte, findet in der Gesamtrubrik Wohnzimmer weitere Anregungen zur passenden Raumgestaltung.
In einem offenen Wohn- und Essbereich ab 35 Quadratmetern wirkt ein kleines Sofa oft verloren. Hier wird eine Polsterlandschaft benötigt, die mehreren Personen gleichzeitig Platz bietet, ohne den Raum zu überladen. Gleichzeitig soll der Sitzbereich oft als optischer Raumteiler zwischen Esszone und Wohnbereich fungieren.
Eine U-förmige Anordnung aus fünf bis sechs Modulen schafft hier Abhilfe: Ein linkes Endelement, ein Mittelelement, ein Eckmodul, zwei weitere Mittelelemente und eine abschließende Chaiselongue auf der rechten Seite. Durch die freie Platzierbarkeit kann die Chaiselongue in den offenen Raum ragen, während der geschlossene Schenkel vor einer Wand steht. Ein großer Polsterhocker im Zentrum dient als flexible Brücke zwischen den Schenkeln. Um den Sitzbereich harmonisch einzurahmen und die Akustik im offenen Raum zu verbessern, empfiehlt sich die Unterlage passender Wohnteppiche, die alle Module optisch auf einer gemeinsamen Insel zusammenfassen.
Beim Kauf eines Modulsofas entstehen Probleme selten durch die Polsterqualität selbst, sondern meist durch Planungs- und Messfehler. Folgende Punkte solltest du vor der Bestellung prüfen:
Mit einer strukturierten Vorgehensweise stellst du sicher, dass deine Modulkombination auf Anhieb passt und sich im Alltag bewährt:
Schritt 1: Stellfläche exakt ausmessen. Miss die verfügbare Wandlänge sowie den Abstand zu Fenstern, Heizkörpern, Steckdosen und Türen. Beachte, dass Heizkörperthermostate oder vorstehende Sockelleisten einige Zentimeter Raumtiefe beanspruchen können.
Schritt 2: Grundriss mit Malerkrepp am Boden abkleben. Zeichne die Außenmaße der geplanten Module mit Malerkrepp direkt auf deinen Boden. So bekommst du ein unverfälschtes Gefühl für die tatsächliche Raumwirkung, die Höhe der Laufwege und den Platzbedarf beim Ausstrecken.
Schritt 3: Modulkombination zusammenstellen. Wähle die passenden Elemente aus. Entscheide, ob du Armlehnen an beiden Seiten wünschst, eine Seite offen bleiben soll oder ob ein flexibler Hocker die bessere Wahl als eine starre Ottomane ist.
Schritt 4: Aufstellen und Koppeln. Positioniere zunächst das Eck- oder das schwerste Endelement am gewünschten Platz. Schiebe anschließend die Mittelelemente heran. Raste die Verbindungsbeschläge nach Herstelleranleitung ein. Achte darauf, dass keine Kabel von Stehleuchten oder Decken zwischen den Elementen eingeklemmt werden.
Schritt 5: Gleiter anbringen und Feinjustierung. Überprüfe, ob alle Füße gleichmäßig den Boden berühren. Bei unebenen Altbauböden können verstellbare Möbelfüße oder Unterlegfilze Kippeln und Knarzen verhindern.
Damit dein Modulsofa lange gepflegt aussieht und seine Form behält, ist regelmäßige Grundpflege erforderlich. Staubsauge die Polster alle zwei bis vier Wochen mit einer weichen Polsterdüse ab. Vergiss dabei nicht die Ritzen zwischen den Modulen, in denen sich Krümel und Staub sammeln. Wenn die Verbinder leicht gelöst werden können, lohnt es sich, die Elemente ein- bis zweimal im Jahr kurz auseinanderzuschieben und die Seitenteile abzusaugen.
Bei Modulen mit losen Sitz- oder Rückenkissen solltest du diese regelmäßig aufklopfen und wenden, sofern beide Seiten bezogen sind. Durch das regelmäßige Tauschen der Kissen zwischen stark genutzten Plätzen (z. B. dem Lieblingsplatz vor dem Fernseher) und selten genutzten Eckelementen nutzt sich die Polsterung gleichmäßig ab.
Flecken sollten immer sofort behandelt werden. Tupfe Flüssigkeiten mit einem saugfähigen Tuch vorsichtig ab, ohne zu reiben. Reiben kann die Struktur des Gewebes dauerhaft beschädigen oder Schmutz tiefer in die Fasern drücken. Verwende zur Fleckbehandlung warmes, kalkarmes Wasser und ein mildes Polstershampoo, teste das Mittel jedoch stets zuerst an einer unauffälligen Stelle an der Rückseite des Moduls. Beachte vor jeder Feuchtreinigung zwingend die Angaben auf dem eingenähten Textilpflegeetikett.
Ein Modulsofa entfaltet seine gemütliche Wirkung erst im Zusammenspiel mit dem richtigen Lichtkonzept. Da modulare Couches oft großflächiger ausfallen als klassische Dreisitzer, reicht eine einzelne Deckenleuchte meist nicht aus, um eine behagliche Lichtstimmung zu erzeugen. Besser ist eine zonierte Beleuchtung mit mehreren Lichtquellen auf unterschiedlichen Höhen.
Eine flexible Leselampe neben dem bevorzugten Sitz- oder Liegeelement sorgt für gerichtetes, blendfreies Licht zum Lesen. Hierfür eignen sich schwenkbare Stehlampen, die hinter oder seitlich neben ein Endmodul gestellt werden können. Achte darauf, dass das Lampengestell die Zugänglichkeit der Modulverbinder nicht behindert, falls du das Sofa häufiger umstellen möchtest. Indirektes Licht an der Wand hinter dem Sofa oder warmweiße Akzentleuchten auf Beistelltischen mildern harte Schatten und betonen die Textur des Polsterstoffs.
Ob ein Modulsofa oder eine klassische Polstergarnitur die richtige Wahl ist, hängt von deinen individuellen Prioritäten ab. Ein Modulsofa ist die ideale Wahl, wenn du dir maximale Gestaltungsfreiheit wünschst, in einer Wohnung mit herausforderndem Grundriss lebst oder für künftige Umzüge gerüstet sein willst. Auch für Familien oder Wohngemeinschaften, bei denen sich die Nutzungsszenarien zwischen Filmabend, Homeoffice und Spieleabend ständig ändern, bietet das Baukastenprinzip unschlagbare Vorteile.
Wer dagegen nach einer sehr schlanken Silhouette mit zierlichen Beinen und filigranen Armlehnen sucht, wird bei klassischen Dreisitzern oder zierlichen Garnituren oft eher fündig. Auch das Budget spielt eine Rolle: Durch den höheren Fertigungsaufwand (jedes Modul benötigt ein eigenes Vollpolster, Rundum-Stoffbezug und separate Beschläge) liegt ein Modulsofa bei gleicher Sitzfläche preislich oft etwas über einer fest verschraubten Standardcouch. Wer den Raum nur um einen einzelnen, gemütlichen Rückzugsort ergänzen möchte, kann ein bestehendes Sofa auch einfach mit passenden Sesseln kombinieren, anstatt die gesamte Sitzlandschaft modular aufzubauen. Wenn du verschiedene Sofatypen im Detail vergleichen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die übergeordnete Auswahl unter Sofas.
Die spätere Erweiterung hängt von der Verfügbarkeit der jeweiligen Modellserie beim Hersteller ab. Wenn das Modell weiterhin produziert wird, lassen sich Mittelelemente, Eckstücke oder Hocker problemlos nachbestellen und ankoppeln. Bei Stoffbezügen kann es jedoch durch unterschiedliche Produktionschargen oder Lichteinwirkung auf dem Altmöbel zu leichten Farbabweichungen zwischen alten und neuen Modulen kommen.
Nein, solange die werkseitigen Verbindungssysteme korrekt eingerastet sind. Metallische Krokodil- oder Steckverbinder halten die Blöcke fest zusammen. Auf sehr glatten Fußböden wie polierten Fliesen oder versiegeltem Parkett können unverbundene Hocker oder das gesamte Sofa wandern. Hier helfen rutschhemmende Gummigleiter unter den Möbelfüßen oder das Aufstellen auf einem ausreichend großen Teppich.
Das ist möglich, sofern alle Seiten der Module vollständig mit dem regulären Möbelstoff bezogen sind. Manche Hersteller sparen an den Verbindungsseiten und verwenden dort einfaches technisches Spannvlies. Achte bei der Produktauswahl auf die Angabe eines Rundumbezugs. Zudem sollten die metallischen Verbindungselemente unter dem Korpus wegdrehbar sein, damit sie freistehend nicht sichtbar sind.
Die meisten modernen Modulsofas nutzen Krokodil- bzw. Rasterverbinder aus Metall, die unsichtbar unter dem Gestell sitzen. Man schiebt die Elemente einfach zusammen, bis der Riegel in die Zahnung einrastet. Zum Lösen hebt man das Modul an der Verbindungsseite leicht an und zieht es zur Seite. Manche Hersteller setzen alternativ auf Steckbeschläge oder Klettgurte an der Unterseite.
Das hängt von der bevorzugten Nutzung ab. Eine Sitztiefe von etwa 55 bis 60 Zentimetern eignet sich für aufrechtes Sitzen, da der Rücken gestützt wird und die Beine bequem abgewinkelt werden können. Wer vor allem quer liegen, lümmeln oder im Schneidersitz sitzen möchte, greift zu Loungetiefen ab 65 bis 80 Zentimetern, benötigt dann aber oft zusätzliche Kissen.
Das ist modellabhängig und nicht generell der Fall. Einige Hersteller bieten Modulsofas mit komplett abnehmbaren Hussen an, die per Klettverschluss oder Reißverschluss befestigt sind. Ob diese Bezüge in der Haushaltswaschmaschine gewaschen werden dürfen oder in die chemische Reinigung müssen, steht verbindlich im Pflegeetikett. Viele modulare Sofas sind jedoch fest bezogen und werden per Hand gereinigt.
In den meisten Fällen ja, da das Sofa in separaten Einzelpaketen geliefert wird. Ein einzelnes Modul ist deutlich kompakter als eine herkömmliche Zweisitzer- oder Dreisitzercouch. Dennoch solltest du vorab die Verpackungsmaße großer Eckmodule oder Liegeelemente mit der lichten Breite von Türen, Fluren und Treppenaugen abgleichen, um Engstellen beim Transport zu vermeiden.
Eine Chaiselongue ist ein festes Sitzelement mit durchgehender, verlängerter Liegefläche und einer Rückenlehne an einem Ende. Sie wird fest in die Sofareihe integriert. Ein Hocker hingegen besitzt keinerlei Lehnen, ist rundherum offen und kann frei im Raum bewegt werden: entweder als Fußstütze, Beistelltisch oder zusätzlicher Sitzplatz für Gäste.
Zum entspannten Sitzen mit angezogenen Beinen passen Module mit tiefem Sitz gut. Runde Polsterrollen sorgen zusätzlich für ein weiches, einladendes Sitzgefühl. Wenn du lieber aufrecht sitzt, ist ein Modul mit festerer, schlankerer Polsterung die bessere Wahl.
Newsletter
Neuheiten und Wohnideen mit 10 € Newsletter-Gutschein
Ab 100 € Warenwert, einmal einlösbar, 60 Tage ab Zusendung des Codes gültig.
Datenschutz
Cookies und Statistik
Nötige Cookies halten Warenkorb, Anmeldung und Kasse am Laufen. Unsere eigene Zählung ohne Cookies läuft immer, auch ohne Zustimmung: Dabei setzen wir keine Cookies, bilden aber für einen Kalendertag eine Kennung aus IP-Adresse und Browserkennung. Mit deiner Zustimmung messen wir außerdem genauer (Analyse), messen, ob unsere Anzeigen zu Käufen führen, und zeigen dir unsere Anzeigen passend zu deinen Interessen (Marketing). Google Analytics, Google Ads und die Anzeigenmessung von OpenAI laufen nur mit deiner Zustimmung; dann gehen Daten auch an Google und OpenAI, auch in die USA. Deine Auswahl änderst du jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich.