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Lazio Pergola freistehend aus Aluminium mit Stoffdach
Farben: Weiß + 2 mehr
ab € 471,00
Wenige Stück vorrätig
Suchst du einen flexiblen Schattenspender für gesellige Sommertage oder eine dauerhafte Überdachung, die deine Terrasse architektonisch einfasst? Zwischen einem leichten Faltpavillon und einer fest verschraubten Pergola liegen grundlegende Unterschiede bei Montageaufwand, Windstabilität und Pflege. Je nachdem, ob du eine Rasenfläche temporär nutzen oder deinen Freisitz ganzjährig strukturieren möchtest, entscheidet das Zusammenspiel aus Gestellmaterial, Dachbespannung und Bodenverankerung. In dieser Kaufberatung erfährst du, welche Konstruktion zu deinen Gegebenheiten passt, wie du Wassersäcken vorbeugst und wie du die Stellfläche anhand deiner Möbel und örtlichen Windverhältnisse realistisch absteckst.
Kurz gesagt
Die Wahl zwischen Pavillon und Pergola hängt primär von Standdauer und Untergrund ab: Freistehende Faltpavillons bieten mobilen, rasch abbaubaren Schutz für ebene Rasenflächen, erfordern jedoch bei aufkommendem Wind oder Starkregen zwingend den Rückbau. Pergolen aus pulverbeschichtetem Aluminium oder Holz verbleiben als ortsfeste Konstruktionen auf Terrassen und verlangen eine tragfähige Verankerung im Fundament. Bei textilen Raffdächern schützt das Schließen vor Tuchüberdehnung, während Lamellendächer flexibel Licht und Wasserablauf regulieren.
Bevor du dich mit Rahmenfarben oder Tuchqualitäten beschäftigst, steht eine elementare Richtungsentscheidung an: Benötigst du eine temporäre, mobile Lösung für den Garten oder eine statisch feste Struktur, die deine Terrasse über viele Jahre hinweg als offener Raumkörper prägt? Ein klassischer Pavillon, ob als schnell aufgestelltes Faltgestell oder als geschlosseneres Sechseckmodell, ist historisch und konstruktiv als freistehender Rückzugsort konzipiert. Er besitzt meist ein zentriertes Spitzdach, das Niederschlag nach allen Seiten hin ableitet, und lässt sich bei vielen Ausführungen mit seitlichen Vorhängen rundherum verschließen. Diese Eigenschaft macht Pavillons zur beliebten Wahl für Gartenfeste, saisonale Sitzbereiche auf dem Rasen oder geschützte Nischen abseits des Hauses.
Eine Pergola hingegen stammt aus der traditionellen Terrassen- und Gartenarchitektur des Mittelmeerraums und dient primär der räumlichen Zonierung und dem gefilterten Sonnenschutz. Charakteristisch ist ihr Flach- oder Pultdach mit Querbalken, Lamellen oder einem horizontal geführten textilen Faltdach. Pergolen werden entweder freistehend auf einer ebenen Fläche montiert oder direkt an der Fassade des Wohnhauses verankert, wodurch sie den Wohnraum visuell und funktional in den Außenbereich erweitern. Da eine Pergola in aller Regel auf Dauer am selben Platz verbleibt, stellt sie völlig andere Anforderungen an die Verankerung, die Schneelastfähigkeit und das Ableiten von Niederschlagswasser als ein leichter Pavillon.
Deine Entscheidung sollte sich deshalb an der Nutzungsintensität und den baulichen Möglichkeiten vor Ort orientieren. Wenn du zur Miete wohnst oder deinen Sitzplatz flexibel zwischen Rasen, Pool und Gemüsebeet verlegen möchtest, bietet ein Faltpavillon viel Freiheit ohne baulichen Eingriff. Geht es dir hingegen darum, eine bestehende Terrassenfläche witterungsgeschützt aufzuwerten und mit passenden Gartenmöbel-Sets einen festen Außenbereich für Frühling bis Herbst zu gestalten, liefert eine Pergola das solidere, windfestere Fundament.
Die Langlebigkeit und Standfestigkeit jedes Schutzdachs hängt maßgeblich vom verwendeten Trägermaterial ab. Auf dem Markt dominieren drei Werkstoffe, die jeweils ganz eigene Eigenschaften bei Eigengewicht, Korrosionsschutz und laufendem Pflegeaufwand mitbringen:
Für mobile Faltpavillons kommt fast ausschließlich Aluminium oder dünnwandiger Stahl zum Einsatz, da hier das Gewicht beim Transport und beim Aufziehen des Scherengitters eine entscheidende Rolle spielt. Bei dauerhaften Terrassenpergolen hat sich pulverbeschichtetes Aluminium als wartungsarmer Standard durchgesetzt, während Holzliebhaber den Mehraufwand für Lasuren bewusst in Kauf nehmen, um die charakteristische Haptik zu genießen.
Das Dach ist das funktional am stärksten beanspruchte Bauteil eines Pavillons oder einer Pergola. Es muss intensiver Sonnenstrahlung standhalten, Windkräfte ableiten und Regen kontrolliert abführen. Grundsätzlich lassen sich flexible textile Lösungen von starren Lamellen- und Festdächern unterscheiden. Im Bereich der textilen Dächer dominieren synthetische Fasern wie Polyester oder spinndüsengefärbtes Polyacryl, die meist mit einer Beschichtung (etwa Polyurethan) versehen sind, um wasserabweisende Eigenschaften zu erzielen. Ein Textildach bietet ein luftiges, wohnliches Ambiente und kann bei vielen Pergolen per Seilzug oder Schienensystem gerafft werden, wenn man die volle Sonne genießen möchte.
Allerdings verlangen textile Dächer deine Aufmerksamkeit: Bei starkem Wind flattern sie, und bei Starkregen droht ohne ausreichende Neigung die Bildung gefährlicher Wassersäcke. Liegt das Tuch zu flach auf, sammelt sich Wasser in Senken, dehnt das Gewebe irreversibel aus und kann im schlimmsten Fall das Gestell unter dem immensen Gewicht einknicken lassen. Deshalb müssen flexible Stoffdächer bei Sturmwarnung oder längerem Nichtgebrauch stets eingefahren oder abgenommen werden.
Lamellendächer aus Aluminium stellen die moderne, mechanische Alternative dar. Durch drehbare Lamellen kannst du den Lichteinfall stufenlos regulieren. Im geschlossenen Zustand leiten die ineinandergreifenden Profile das Regenwasser meist über integrierte Rinnen in die Pfosten ab. Starre Dächer aus Polycarbonat-Doppelstegplatten bieten zwar permanenten Regenschutz, können aber im Sommer zu starkem Hitzestau führen, wenn keine ausreichende Querbelüftung gewährleistet ist. Prüfe bei jeder Bauform vorab, ob du vorrangig Sonnenschutz wünschst oder einen vollkommen regensicheren Freisitz anstrebst.
Ein Pavillon oder eine Pergola ist Windkräften unmittelbar ausgesetzt. Selbst mäßiger Wind erzeugt an den Dachflächen einen erheblichen Auftrieb oder Seitendruck, der ungesicherte Gestelle verschieben oder umwerfen kann. Die Art der Bodenbefestigung richtet sich zwingend nach dem vorhandenen Untergrund und der Standdauer des Objekts:
| Untergrund | Empfohlene Verankerungsart | Haltbarkeit & Belastbarkeit | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| Gewachsener Rasenboden | Erdnägel, Schraubhülsen, Erdanker | Temporär bis mäßig; lockert sich bei durchnässtem Boden | Mobile Faltpavillons, Gartenfeste, saisonale Aufstellung |
| Terrassenbelag auf Holz/WPC | Edelstahlschrauben durch die Dielen in Unterkonstruktion | Mittel; abhängig von der Festigkeit der Unterkonstruktion | Freistehende Leichtbau-Pergolen, Pavillons mit Fußplatten |
| Betonfundament / Steinplatten | Schwerlastanker, Bolzenanker oder Betonschrauben | Sehr hoch; widersteht hohen Wind- und Scherkräften | Dauerhafte Aluminium- und Holzpergolen, Ganzjahresstrukturen |
| Pflastersteine auf Splittbett | Punktfundamente unter dem Pflaster setzen | Pflastersteine allein bieten keinen ausreichenden Auszugswiderstand | Dauerhafte Konstruktionen auf gepflasterten Höfen und Terrassen |
Ein häufiger Fehler bei der Montage auf Pflasterflächen besteht darin, die Fußplatten der Pfosten direkt in einzelne Pflastersteine zu verdübeln. Da Verbundsteine meist nur in einem losen Sand- oder Splittbett liegen, können sie von einer Windböe samt Pavillonpfosten mühelos aus dem Verband gerissen werden. Für eine tragfähige Montage empfiehlt es sich, einzelne Steine zu entnehmen, Punktfundamente aus Beton bis in frostfreie Tiefen zu gießen und die Pfosten dort mit bauaufsichtlich zugelassenen Bolzenankern zu verschrauben. Auf Holzterrassen muss sichergestellt sein, dass die Schrauben nicht nur in der oberen Diele greifen, sondern tief in den tragenden Balken der Unterkonstruktion verankert sind.
Keine Überdachung im Garten trotzt jedem denkbaren Unwetter. Es ist überlebenswichtig für das Material, die konstruktiven Grenzen deines Modells zu kennen. Mobile Faltpavillons sind reine Schönwetter- und Leichtwind-Konstruktionen. Aufgrund ihrer leichten Scherengittermechanik besitzen sie viele bewegliche Gelenke aus Kunststoff oder dünnem Blech. Wenn eine kräftige Böe unter das Dach greift, verwindet sich das Gestell im Handumdrehen. Hersteller geben in den Aufbauanleitungen meist konkrete Warnungen vor Windstärken heraus; als Richtwert gilt, Faltpavillons ab Windgeschwindigkeiten von etwa 30 bis 40 km/h (frische Brise mit bewegten Ästen) oder vor aufziehenden Sommergewittern unverzüglich abzubauen.
Feste Pergolen bieten deutlich mehr Widerstandskraft, insbesondere wenn sie mit Schwerlastankern gesichert sind. Doch auch hier gilt: Ein ausgefahrenes Stoffdach bildet ein textiles Segel. Um Schäden an Schienen, Nähten und Tragseilen zu vermeiden, muss das Faltdach bei Gewitter oder anhaltendem Starkwind geschlossen und in der gesicherten Parkposition fixiert werden. Auch die Schneelast im Winter ist ein zentrales Thema. Ein Lamellendach muss im Spätherbst in die senkrechte Position gebracht werden, damit auflastender Schnee durchfallen kann und nicht mit hunderten Kilogramm Gewicht die Lamellen verbiegt. Textile Dächer gehören über die Wintermonate komplett abgenommen und trocken im Haus gelagert, um Schimmelbildung und Frostschäden an den Gewebeschichten vorzubeugen.
Stell dir vor, du planst eine Familienfeier auf dem Grundstück und möchtest eine Rasenfläche von ca. 30 Quadratmetern strukturieren, um ein Buffet und einige Stehtische vor der prallen Mittagssonne zu schützen. In diesem Szenario ist ein faltbarer Pavillon mit Packmaßen, die in den Kofferraum passen, die zweckmäßigste Wahl. Ein gängiges Format von 3 × 3 Metern bietet etwa 9 Quadratmeter überdachte Fläche. Ausgehend von einem Richtwert von 1 bis 1,5 Quadratmetern pro stehender Person bietet dieser Rahmen ausreichend Bewegungsfreiheit für eine Gruppe von rund sechs bis acht Gästen am Buffet.
Um das Gestell sicher auf dem Rasen zu positionieren, müssen zuerst Bodenunebenheiten geprüft werden. Wähle eine möglichst plane Stelle, damit die Teleskopbeine auf gleicher Höhe arretiert werden können; ungleich ausgezogene Beine führen zu inneren Spannungen im Scherengitter. Nach dem Auseinanderziehen des Rahmens und dem Einrasten der Eckbolzen wird das Dach straff fixiert. Verwende zur Sicherung niemals ausschließlich die dünnen, beiliegenden Standard-Drahthäringe. Auf trockenem oder lockerem Rasenboden bieten robuste T-Profil-Erdanker oder spiralförmige Schraubanker einen wesentlich höheren Auszugswiderstand. Zusätzlich empfiehlt es sich, die vier Pfosten an den Fußpunkten mit befüllbaren Ballastgewichten (etwa Sand- oder Wassertaschen) zu beschweren. Bei herannahenden Windböen können seitliche Abspannleinen die Neigung des Gestells minimieren. Dennoch gilt: Zieht eine Gewitterfront auf, ist der schnelle Rückbau der sicherste Weg, um Gestellbrüche zu vermeiden.
Betrachten wir ein zweites, völlig anderes Projekt: Eine nach Süden ausgerichtete Steinterrasse von 4 × 5 Metern soll dauerhaft aufgewertet werden, um im Sommer als geschütztes Esszimmer im Grünen zu fungieren. Hier steht nicht die Mobilität im Fokus, sondern Langlebigkeit, verlässliche Schattenbildung und eine ruhige Formensprache. Eine freistehende Aluminium-Pergola mit den Maßen 3 × 4 Metern lässt an den Rändern jeweils ausreichend Raum, um Terrassentüren frei öffnen zu können und Gehwege zu den Beeten freizuhalten.
Unter einem Dach von 12 Quadratmetern findet ein vollwertiges Set aus einem 180 cm langen Gartentisch und sechs Stühlen bequem Platz. Um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen, kannst du den Essplatz mit wetterfesten Outdoor-Teppiche unterlegen, die den Bereich optisch einfassen und für ein angenehmes Laufgefühl barfuß sorgen. Die Pfosten der Pergola werden in diesem Szenario fest mit dem Betonuntergrund unter den Terrassenplatten verbolzt. Ausgestattet mit einem raffbaren Textildach lässt sich die Überdachung je nach Tageszeit anpassen: Morgens wird das Tuch eingefahren, um das Sonnenlicht ins angrenzende Wohnzimmer strömen zu lassen; mittags spendet das ausgezogene Verdeck dichten Schatten. Ergänzt durch seitliche Textilrollos schützt die Pergola zudem vor tiefstehender Abendsonne und neugierigen Blicken aus der Nachbarschaft.
Eine Pergola oder ein Pavillon bildet oft das statische Zentrum des Schutzes im Außenbereich, muss jedoch selten allein agieren. Häufig entstehen auf weitläufigen Terrassen verschiedene Zonen für unterschiedliche Bedürfnisse. Während eine feste Überdachung den Hauptessplatz zuverlässig beschattet, verlangen flexible Liegebereiche am Rasenrand oder ein kleiner Lounge-Bereich nach mobileren Alternativen. Hier spielen klassische Sonnenschirme ihre Stärken aus: Sie lassen sich dem wandernden Sonnenstand punktgenau anpassen, ohne dass die gesamte Terrassenfläche dauerhaft überdacht werden muss.
Um eine harmonische Licht- und Schattensituation zu schaffen, empfiehlt sich ein durchdachtes Konzept im übergeordneten Bereich Sonnenschutz. Unter einem festen Stoffdach sammelt sich an heißen Nachmittagen rasch Strahlungswärme, weshalb helle Tuchfarben (wie Naturweiß, Beige oder Hellgrau) oft bevorzugt werden: Sie reflektieren einen Großteil des Sonnenlichts, während sehr dunkle Textilien mehr thermische Energie absorbieren und nach unten abstrahlen. In den Abendstunden wiederum verwandelt sich der überdachte Raum durch gezielte Akzente: Stimmungsvolle Leuchten für Außen, etwa kabellose LED-Tischleuchten oder an den Querbalken montierte Lichterketten, erzeugen ein warmes Refugium, das den Garten auch nach Einbruch der Dämmerung nutzbar hält.
Beim Kauf von Pavillons und Pergolen wiederholen sich bestimmte Fehlentscheidungen, die oft erst nach dem ersten Sommerregen oder der ersten kräftigen Brise bemerkt werden. Mit den folgenden Prüfpunkten schützt du dich vor Enttäuschungen:
Ein geschütztes Dach allein schafft noch keine Gemütlichkeit. Erst die passende Ausstattung verwandelt das Trägergestell in einen erweiterten Wohnraum unter freiem Himmel. Da Pavillons und Pergolen zwar vor senkrechtem Regen und direkter Sonne schützen, aber seitlicher Luftfeuchtigkeit und wechselnden Temperaturen ausgesetzt sind, verlangt auch das Mobiliar nach Bedacht. Für ein langes Verweilen sorgen bequeme Polster; passende Sitzauflagen & Outdoor-Kissen sollten jedoch aus scheuerfesten, schnelltrocknenden Synthetikgeweben bestehen. Über Nacht empfiehlt es sich dennoch, textile Auflagen in einer wettergeschützten Kissenbox zu verstauen, um Taunässe und Geruchsbildung zu vermeiden.
Seitliche Vorhänge an Pavillons oder seitliche Rollos an Pergolen bieten einen spürbaren Zugluft- und Sichtschutz. Achte darauf, dass Vorhänge bei Nichtgebrauch mit robusten Halteschlaufen an den Eckpfosten fixiert werden können, damit sie bei aufkommendem Wind nicht unkontrolliert flattern und an scharfkantigen Möbeln hängenbleiben. Durch die gezielte Kombination aus formstabilen Gartenmöbeln, wetterfesten Bodentextilien und warmen Lichtquellen schaffst du eine wetterfeste Struktur, die sich wie ein natürlicher Übergang zwischen Innen- und Außenbereich anfühlt.
Damit dein Schutzdach über viele Spielzeiten hinweg seine Optik und Funktion behält, ist eine materialgerechte Pflege erforderlich. Unterschiedliche Werkstoffe verlangen dabei nach spezifischen Methoden:
Verwende für textile Bespannungen niemals aggressive chemische Reiniger, Bleichmittel oder Hochdruckreiniger. Der harte Wasserstrahl eines Hochdruckreinigers kann die Fasern spalten und die wasserabweisende Oberflächenbeschichtung unwiderruflich zerstören. Bürste trockenen Schmutz, Blütenstaub und Laub stattdessen regelmäßig mit einer weichen Handbürste ab. Bei hartnäckigeren Flecken hilft lauwarmes Wasser mit einer milden Seifenlauge. Nach der Reinigung muss das Tuch zwingend vollständig an der Luft trocknen, bevor es eingerollt, gerafft oder verpackt wird. Andernfalls bilden sich innerhalb weniger Tage Stockflecken und Schimmel. Nach einigen Saisons kann es sinnvoll sein, die Außenseite gemäß Herstellerempfehlung mit einem passenden Textilimprägnierspray nachzubehandeln, um den Abperleffekt wieder aufzufrischen.
Gestelle aus pulverbeschichtetem Aluminium benötigen in der Regel nur das gelegentliche Abwischen mit einem feuchten Tuch und mildem Spülmittel. Untersuche Schraubverbindungen und bewegliche Scharniere mindestens einmal pro Saison auf festen Sitz, da sich Schrauben durch witterungsbedingte Materialdehnungen lockern können. Bei lackierten Stahlgestellen solltest du Kratzer umgehend entfetten und mit einem passenden Korrosionsschutzlack ausbessern, bevor Feuchtigkeit unter den Lack wandert. Holzpergolen wiederum sollten regelmäßig auf Risse und verwitterte Stellen geprüft werden; ein Nachstreifen mit einer offenporigen Holzschutzlasur schützt das Holz vor Feuchtigkeit und UV-bedingtem Vergrauen.
Die erfolgreiche Montage eines Pavillons oder einer Pergola erfordert eine strukturierte Vorbereitung. Mit dieser Vorgehensweise stellst du sicher, dass das Bauwerk am Ende lotrecht steht und sicher verankert ist:
Ein oft unterschätzter Aspekt bei der Aufstellung von Pergolen und Pavillons sind die baurechtlichen Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes. Grundsätzlich gilt: Ein leichter, mobiler Faltpavillon, der nur temporär für wenige Tage im Garten steht, gilt als fliegender Bau und ist genehmigungsfrei. Sobald jedoch eine feste Pergola dauerhaft im Boden verankert wird oder ein festes Dach aufweist, kann sie baurechtlich als bauliche Anlage oder überdachter Freisitz eingestuft werden.
Die jeweiligen Landesbauordnungen (LBO) der Bundesländer legen unterschiedliche Grenzen für das genehmigungsfreie Brutto-Raumvolumen von Gartenbauten fest. Besondere Vorsicht ist beim Abstand zur Grundstücksgrenze geboten: Viele Bebauungspläne oder Nachbarschaftsgesetze schreiben einen Mindestabstand (häufig 2 bis 3 Meter) für feste Bauten vor, um die Belichtung und Belüftung des Nachbargrundstücks nicht zu beeinträchtigen. Wird die Pergola direkt an die Hauswand montiert, verändert sie unter Umständen das bauliche Erscheinungsbild des Wohnhauses. Erkundige dich daher vor der Anschaffung eines festen Ganzjahresmodells bei deinem zuständigen Bauamt oder wirf einen Blick in den örtlichen Bebauungsplan, um nachträglichen Rückbauverpflichtungen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten zuverlässig vorzubeugen.
Ein Pavillon ist meist eine geschlossene oder halboffene Konstruktion mit eigenem Spitzdach, die traditionell freistehend im Garten platziert wird und oft seitliche Vorhänge besitzt. Eine Pergola dient als offener Terrassen- oder Gartenbaukörper mit Flach- oder Pultdach, das mit horizontalen Lamellen, Querbalken oder einem raffbaren Textildach ausgestattet ist. Sie wird häufig direkt an der Hauswand montiert oder als feste Raumstruktur auf Plattenbelägen verschraubt.
Das Gestell aus pulverbeschichtetem Aluminium oder behandeltem Holz kann bei sachgerechter Bodenverankerung ganzjährig im Freien verbleiben. Das textile Dach hingegen muss vor Beginn der Frost- und Schneeperiode vollständig abgenommen und trocken im Haus gelagert werden. Auflastender Schnee oder gefrierende Nässe können das Tuch dauerhaft überdehnen, Nähte sprengen und das Tragegestell durch das enorme Zusatzgewicht stark beschädigen.
Auf gewachsenem Rasenboden reichen einfache Drahtnägel bei Wind kaum aus. Verwende robuste Schrauberdanker oder T-Profil-Heringe, die schräg gegen die Zugrichtung in das Erdreich geschlagen werden. Ergänze die Sicherung an den Fußpunkten jedes Standbeins mit speziellen Sandsäcken oder befüllbaren Gewichten. Bei stark durchnässtem Boden verliert das Erdreich jedoch an Haltekraft, weshalb bei aufkommenden Starkwinden der rechtzeitige Abbau unverzichtbar ist.
Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von der Landesbauordnung deines Bundeslandes und den Festsetzungen des örtlichen Bebauungsplans ab. Viele freistehende Pergolen bis zu einer bestimmten Kubatur gelten als verfahrensfrei. Sobald jedoch feste Dächer montiert oder Grenzabstände zum Nachbargrundstück unterschritten werden, greifen feste Vorgaben. Eine kurze Nachfrage beim zuständigen Bauamt vor der Anschaffung verhindert kostspielige Rückbauanordnungen.
Wassersäcke entstehen, wenn sich Regenwasser in Senken sammelt, weil das Tuch zu locker gespannt ist oder kein Gefälle aufweist. Achte darauf, dass das Dach stets stramm über die Trägerprofile gezogen wird. Viele Modelle verfügen über eingestanzte Ösen in Randnähe, die überschüssiges Wasser gezielt ableiten. Bei horizontalen Raffdächern sollte das Tuch bei längerem Regen oder Abwesenheit stets in die geschützte Parkposition geschoben werden.
Lamellendächer aus Aluminium bieten eine stufenlose Lichtregulierung und sind im geschlossenen Zustand formstabil sowie regensicher, da das Wasser meist über Rinnen in den Pfosten abfließt. Sie erfordern kaum Pflegeaufwand für das Material. Stoffdächer wirken hingegen wohnlicher, dämpfen Geräusche angenehmer und lassen sich meist komplett zur Seite raffen. Allerdings sind textile Bespannungen empfindlicher gegenüber Sturm, Dauerfeuchtigkeit und UV-bedingter Versprödung.
Bürste losen Schmutz wie Blätter und Staub zunächst trocken mit einem weichen Besen ab. Bei Flecken genügt handwarmes Wasser mit etwas Neutralseife und ein weicher Schwamm. Verwende keinesfalls aggressive Scheuermittel, chlorhaltige Reiniger oder einen Hochdruckreiniger, da diese die Beschichtung angreifen. Lass das Textildach nach dem Waschen vollständig im aufgespannten Zustand an der Luft trocknen, um die Entstehung von Schimmel und Stockflecken zu verhindern.
Das Verschrauben der Pfosten ausschließlich in lose im Splittbett verlegte Terrassenplatten ist nicht zu empfehlen. Bei starken Windböen wirkt das Dach wie ein Segel; die geringe Masse einzelner Platten reicht als Auszugswiderstand meist nicht aus. Für eine dauerhafte Standfestigkeit sollten einzelne Platten an den Pfostenpositionen entnommen und tragfähige Beton-Punktfundamente gegossen werden, in denen die Pfosten mit bauaufsichtlich geprüften Schwerlastankern verschraubt werden.
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